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Osteopathie

„Die Osteopathie ist eine manuelle diagnostische und therapeutische Vorgehensweise, um mit Dysfunktion der Gelenk- und Gewebemobilität im Allgemeinen, die im Zusammenhang mit dem Auftreten von Krankheit steht, umzugehen….“

 

                                                           Belgische Akademie für Osteopathie


Geschichte der Osteopathie

Die Osteopathie wurde im 19. Jahrhundert von dem amerikanischen Arzt Andrew Taylor Still begründet. Seit dem entwickelt sie sich in Amerika und besonders in Europa weiter. Die Osteopathie findet seit einigen Jahren in Europa in verschiedenen medizinischen Berufen (Ärzte, Heilpraktiker und Physiotherapeuten) ihre Anerkennung. Ein ausgebildeter Osteopath hat ein Studium von 5 Jahre absolviert.

Was ist die Osteopathie?

Die osteopathische Medizin ist eine Wissenschaft, Kunst, und eine Philosophie der Gesundheitspflege. Sie stützt sich auf die sich immer weiter entwickelnden wissenschaftlichen Kenntnisse. Die Osteopathie ist eine ganzheitliche Medizin. Sie beruht darauf Funktionsstörungen aufgrund von Bewegungseinschränkungen zu finden und zu behandeln. Hierbei arbeitet der Osteopath ausschließlich mit seinen Händen auf den verschiedenen Gewebearten. Eine genaue Kenntnis der Anatomie, Physiologie und Embryologie, die weitgehend mit der Schulmedizin übereinstimmen ist erforderlich.

 

Was ist eine Funktionsstörung?

„Leben ist Bewegung!“ ,sagt schon damals A.T. Still. 

Bevor sich eine Krankheit manifestiert, liegen im Körper schon lange Bewegungsverluste des Gewebes vor. Nach mehreren Bewegungsverlusten, ist es dem Körper manchmal nicht mehr möglich sich selber zu helfen. Die Osteopathie gibt dem Körper die Möglichkeit sich selber zu heilen.

Die Ursache des Schmerzes ist oft nicht an der Stelle, an der der Patient den Schmerz spürt.

 „ Zu klären bleibt nur eine Frage: Was hat der Körper verlernt zu tun und warum?!“

A.T. Still Die osteopathische Medizin beinhaltet:

 

1.           Die parietale Osteopathie

Untersuchung und Behandlung von Knochen, Bändern, Muskeln und Gelenken in deren Funktion.

 

2.           Viszerale Osteopathie

Auch Organe können in ihrer Bewegung durch ihre Aufhängung oder Befestigung gestört sein und damit in ihrer Funktion beeinflusst werden. Sie werden durch die Behandlung positiv beeinflusst.

 

3.           Cranio sacral Therapie

Sie behandelt die Kopfknochen und das Steißbein im Zusammenhang mit den nervalen Systemen über die Gehirnhäute und das Nervenwassers. ( Liquor cerebro spinalis )

  

Die vier Prinzipien der Osteopathie

Der Köper ist eine Einheit. Der Mensch ist eine Einheit aus Körper, Seele und Geist

Was damit gemeint ist, das es viele Faktoren gibt, die dafür verantwortlich sind, das man gesund ist. Dazu gehören viele körperlichen, aber auch seelische Aspekte. Der Mensch befindet sich in einer ständigen Wechselwirkung mit seiner Umgebung. In dieser Interaktion reagiert der Organismus immer als Einheit. Diese Reaktion lässt sich auf verschiedenen Ebenen (physisch, emotional, mental, energetisch und existentiell) beobachten bzw. beschreiben.

Knochen, Muskeln, Faszien und innere Organe sind miteinander verbunden. Alle Systeme, die den Bewegungsapparat und die Organe, unterstützen, wie z.B. Gefäße, Nerven und das Hormonsysteme, sind Verbindungs-, Kontroll-, und Regulationssysteme und mit Kreisläufen miteinander verbunden.

So kommt es das es zu Wechselbeziehung innerhalb der verschiedenen Systeme kommen kann wie z.B. die vom Bewegungsapparat und den inneren Organen.

Deshalb untersucht die osteopathische Medizin den Menschen von oben bis unten, auch wenn klar erscheint wo das Problem bei dem Patienten ist.

 

Strukturen und Funktion sind in kontinuierlicher Interaktion und damit von einander abhängig

Die Struktur dirigiert die Funktion und die Funktion kreiert die Struktur (A.T. Still).

Struktur und Funktion sind in kontinuierlicher Interaktion.

Eine ständige Überlastung oder  Unterforderung eines Körperteils zieht unwillkürlich eine Veränderung  nach sich. Schon einige Tage Bettruhe zieht ein Verlust an Muskelmasse  nach sich.
Eine Arthrose  (Verlust von Knorpel) in einem Gelenk zieht eine andere Bewegung in  diesen oder auch anderen Gelenke mit den dazugehörigen Muskeln nach  sich.

  

 

Der Körper ist imstande, sich selbst zu regulieren, zu heilenund gesund zu erhalten

Damit ist gemein, das der Körper dazu in der Lage ist z. B. Wunden selber zu heilen. Sogar schwerere Verletzungen wie Knochenbrüche heilt er selbst. Manchmal hilft man ihm mit einem Gips, das an der Bruchstelle nicht zuviel Bewegung ist, oder mit einer Operation, damit die Knochenfragmente wieder näher zusammengebracht werden.

Die Osteopathie beschäftigt sich damit diese Selbstheilungsprozesse zu unterstützen. Gesundheit ist nicht die Abwesenheit von Krankheit. Es ist viel mehr.

Eine osteopathische Behandlung folgt den ersten drei Prinzipien

Die Osteopathie berücksichtigt gleichermaßen die Einheit des Körpers sowie das Wissen um die Selbstheilungskräfte und die Wechselwirkung zwischen Funktion und Struktur.

Osteopathie ist eine Medizin, die mit dem Menschen arbeitet und niemals gegen ihn. Weiter Informationen erhalten Sie unter:
www.osteopathie.de


Fußreflexzonentherapie

Die Fußreflexzonentherapie ist eine ganzheitliche Ordnungstherapie.

Sie greift regulierend in die Funktionen des Körpers ein. Der Körper wird wie bei anderen Therapien als ganzes betrachtet. Die FRZT sieht fast den ganzen menschlichen Körper reflektorisch repräsentiert. 

Das heißt das im Fuß alle Organe und Systeme des Menschen Bildschirm ähnlich als Zonen reflektiert sind. Deswegen kann man von dort aus den ganzen Körper behandeln. Dieses gilt sowohl für Knochen, Gelenke, Muskeln, innere Organe, das Nervensystem so wie für das Lymphsystem und das Blutsystem.

Der Therapeut arbeitet im Fußgewebe gezielt mit speziellen Griffen, ohne Verwendung anderen Hilfsmitteln.

Der Schmerz, der durch die spezielle Grifftechnik an manchen Stellen des Fußes ausgelöst wird, unterscheidet sich von anderen Schmerzen, z.B. orthopädischen Probleme, Gewebestauung, dadurch, daß er meist nur bei punktueller Behandlung der Zone auftritt und im Laufe der Behandlungsserie deutlich nachlässt bzw. ganz verschwindet. 

Er ist somit als eine Art "Wegweiser" zu verstehen, der einem verlässlich zu den behandlungsbedürftigen Zonen führen kann. 

Schmerzhafte Bereiche am Fuß alleine ermöglichen jedoch  k e i n e  eindeutige diagnostische Aussage über die Ursache, Art und Dauer der vorhandenen Belastung.

Die Geschichte der FRZT

Schon vor Jahrtausenden kannten Kulturvölker des Ostens und Westens verschiedene Möglichkeiten, Krankheiten von  entfernteren Körperstellen aus zu behandeln.  Das Wissen über die Wirkung spezieller Fußpunkte auf den gesamten Organismus war auch der Urbevölkerung Nord- und Mittelamerikas, den Indios, von Alters her vertraut. Zu Beginn des letzten Jahrhunderts systematisierte Dr. William Fitzgerald, USA, dieses Erfahrungsgut und brachte es in eine zeitgemäße Form. 

Eunice Ingham, eine amerikanische Masseurin, begann um 1930, das vorhandene Grundwissen an gesundheitsbewußte Menschen weiterzugeben. Um 1955 kam die sog. "reflexology" als vereinfachte Möglichkeit der Eigenbehandlung und Krankheitsvorbeugung aus den USA auch nach Europa.

1958 lernte Hanne Marquardt die Methode kennen und behandelte mit ihr viele Kranke mit den unterschiedlichsten Symptomen und Beschwerden. 1967 begann sie mit dem systematischen Unterricht für medizinisch-therapeutische Fachkräfte. In den folgenden Jahren entwickelten sich weitere 15 autorisierte Lehrstätten im In- und Ausland. Weitere Informationen erhalten Sie unter:


www.fußreflex.de


Mesologie


 

 

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